Gymnasium Jüchen


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Tolerante Schuldemokraten nehmen dotierte Ehrung entgegen

In historischem Ambiente des Rathauses und in Anwesenheit des Oberbürgermeisters der Stadt Bonn, Ashok Sridharan, fand am vergangenen Dienstag,13. Juni,  die Preisverleihung des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) gegen Extremismus und Gewalt statt. Aus einer Bewerberzahl von über 4000 Projekten und Initiativen wurden durch eine Jury die besten zehn Beiträge mit Geldpreisen prämiert im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“.
Unter den Preisträgern befand sich mit Leonard Kaluza, Thassia Lobermeier, Philipp Nirschl, Marvin Plänker, Oliver Roelen, Paul Vangenhassend, Moritz Vincenz und Moritz Virkus auch eine Delegation des Gymnasiums Jüchen, die durch das Unterrichtsprojekt „Die Integration der tamilischen Bevölkerung in Jüchen“ den Sprung unter die Top Ten erreichen konnte. Im Rahmen des Differenzierungskurses Politik/Erdkunde der Jahrgangsstufe 9 im Wahlpflichtbereich II hatten die Schüler im Juni 2016 unter der Leitung von Herrn Schierke eine DVD konzipiert, die im Zuge der aktuellen Flüchtlingskrise die Integration verschiedener Bevölkerungsgruppen mit Schwerpunkt auf die Tamilen näher beleuchtete. Neben Fragebögen, deren Auswertungen, und einem Film wurde in dieser DVD auch Verständnis geweckt für die derzeitige Situation in Syrien. Eigens dafür wurde damals in der Schule das begehbare Haus von Aleppo gebaut, in dem nachempfunden werden konnte, was für schreckliche Erlebnisse die Menschen bei einem Luftangriff über sich ergehen lassen müssen.
Diese Kreativität und Ideenreichtum würdigte auch Cornelia Schmitz, stellvertretende Leiterin des BfDT, in ihrer Laudatio auf den Beitrag des Gymnasiums, dem einzig prämierten Beitrag einer Schule in Hessen und Nordrhein-Westfalen.
Unter den Augen von Harald Zillikens, der neben dem Gastgeber als einziger Bürgermeister einer prämierten Gemeinde anwesend war, um seine Unterstützung auch nach außen zu dokumentieren, nahmen stellvertretend für alle Projektsieger Leonard Kaluza, Phillip Nirschl und Paul Vangenhassend die Urkunde und den damit verbundenen Geldpreis in Höhe von 1000 € entgegen. Im anschließenden Stehempfang wurde im Gespräch nochmal das Projekt und der damit verbundene Erfolg nochmal Revue passiert, auch mit der Erkenntnis, dass in der Gemeinde Jüchen viele weitere Projekte von engagierten Bürgern durchgeführt werden, um die Integration voranzutreiben und Toleranz zu leben.

 


               
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