Am 25. März besuchten die Chemiekurse der Einführungsphase (EF) und der Qualifikationsphase (Q1) unter der Leitung von Herrn Bender-Vaz die Produktionsanlage von Bayer im Chempark Dormagen – und erlebten dabei Chemie so, wie sie im Schulbuch selten vorkommt: laut, real und faszinierend.
Gleich zu Beginn wurde deutlich, dass in einer Großanlage wie dieser nichts dem Zufall überlassen wird. Der Werksschutz führte die Gruppe in die umfangreichen Sicherheitskonzepte des Chemparks ein – von der Schutzbrille bis zur Phosgen-Indikatorplakette. Anschließend gaben Experten spannende Einblicke in die komplexe Welt der Pflanzenschutzmittelentwicklung: von der ersten Idee im Labor bis zum marktfähigen Produkt – ein Weg, der weit länger und vielschichtiger ist, als die meisten erwartet hatten.
Der absolute Höhepunkt war die Betriebsbesichtigung. Mit Schutzhelm und Brille ausgestattet, verfolgten die Schülerinnen und Schüler den gesamten Produktionsprozess direkt vor Ort – vom Einsatz der Ausgangsstoffe bis zur Abfüllung in Big-Packs. Im persönlichen Gespräch mit Bayer-Chemikanten erfuhren sie, was den Arbeitsalltag in der chemischen Industrie wirklich ausmacht: Verantwortung, Präzision und ein tiefes Fachwissen.
Zum Abschluss blieb genug Raum für Fragen – und davon gab es viele. Neben fachlichen Themen interessierten sich die Teilnehmenden besonders für Ausbildungs- und Karrierewege bei Bayer. Ein wertvoller Impuls für alle, die über ihre Zukunft nach dem Abitur nachdenken.
Die Exkursion war mehr als ein Schulausflug: Sie hat Begeisterung geweckt, Horizonte erweitert und gezeigt, welche Möglichkeiten ein naturwissenschaftlicher Bildungsweg eröffnen kann.
