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Lesung im Gedenken an die Opfer des Holocausts

Auschwitz„Es liegt an jedem von uns, einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, dass Hass, Ausgrenzung und Intoleranz von diesem Planeten verschwinden.“ 

Mit diesem Satz endete eine Lesung, zu der Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe QI am vergangenen Montag, dem 27. Januar, in die Bibliothek des Gymnasiums Jüchen eingeladen hatten.

Die Jugendlichen erinnerten mit ihren Texten am 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagerkomplexes Auschwitz an die Verbrechen, die an diesem Ort geschahen, und appellierten an ihre Zuhörer, dieses Unrecht nie zu vergessen. 

Sehr eindrücklich trugen die zwanzig Schülerinnen und Schüler im Rahmen dieser Lesung ihre Eindrücke und Erinnerungen vor, die sie Mitte Oktober bei einer Studienreise nach Oświęcim/Auschwitz gesammelt hatten: Vier Tage besuchten sie mit zwei Lehrkräften die Museen im Stammlager Auschwitz und im Vernichtungslager Birkenau und erweiterten vor Ort ihr Wissen über die unvorstellbaren Schicksale der Häftlinge, die Organisation der Mordmaschinerie Auschwitz und die menschenverachtende Ideologie der Nationalsozialisten. Sie beschäftigten sich mit der Frage nach einem würdigen Gedenken und der Problematik von Schuld und Verantwortung. All diese Aspekte flossen in die selbst verfassten Texte ein, die die Schülerinnen und Schüler ihrem Publikum – Verwandten, Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrkräften und weiteren Interessierten – vortrugen. 

Wichtig war es den Jugendlichen auch, ihrer Sorge über den anwachsenden Antisemitismus in der Gegenwart Ausdruck zu verleihen: Der Anschlag auf die Synagoge in Halle vom 09. Oktober 2019 ereignete sich genau an dem Tag, an dem die Schülerinnen und Schüler sich auf dem Gelände des ehemaligen Arbeitslagers Auschwitz aufhielten.

Schweigend und sichtlich bewegt verließen die Zuhörerinnen und Zuhörer nach etwa eineinhalb Stunden am vergangenen Montag das Gymnasium, den Apell der Jugendlichen noch in den Ohren: „Auschwitz-Birkenau ist für alle eine Mahnung, dass jeder von uns sich bemühen muss, ein guter Mensch zu sein.“

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