Zwischen Blick und Ich – Selbstporträts der Q1

Ausgangspunkt des Projekts war die Auseinandersetzung mit dem Werk der britisch-ghanaischen Malerin Lynette Yiadom-Boakye. Die Analyse ihrer Motive, Haltungen und Blicke sowie motivgeschichtliche Vergleiche schärften das Verständnis für den gezielten Einsatz von Licht und Farbe – und legten damit den künstlerischen Grundstein für die eigenen Arbeiten.

Entstanden ist eine beeindruckende Gemäldeserie, in der jede Schülerin und jeder Schüler Persönlichkeit, Interessen, Gedanken und Gefühle auf individuelle Weise sichtbar macht. Naturalistische Darstellungen stehen dabei neben expressiven und abstrahierten Bildlösungen – die stilistische Bandbreite spiegelt die Vielfalt der Persönlichkeiten wider.

Die Werke zeigen dabei weit mehr als äußere Merkmale: Sie eröffnen persönliche Einblicke, erzählen Geschichten und laden dazu ein, über Identität, Selbstwahrnehmung und Selbstdarstellung nachzudenken.

Als Arbeitsgrundlage dienten Fotovorlagen, eigene Skizzen sowie KI-generierte Entwürfe – ein moderner Werkzeugkasten, der kreative Ideen von der ersten Konzeptidee bis zur malerischen Umsetzung begleitete. Das vorgegebene Großformat von 70 × 100 cm verleihen den Porträts eine eindrucksvolle Präsenz.

Die entstandenen Werke sind weit mehr als Selbstbildnisse. Sie sind Statements, Erzählungen und Reflexionen – und ein eindrucksvolles Zeugnis der Individualität und Kreativität unserer Schülerinnen und Schüler.